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Die Vorrunde bei dieser Eurobasket ist absolviert Übrig geblieben sind 16 Mannschaften, die sich ab Samstag im K.O. Format um Edelmetall streiten werden. „Win or Go Home“ ist angesagt. Wir haben nach dem Vorgeplänkel und vor dem Achtelfinale gecheckt, wer in der Hackordnung wo eingeordnet werden muss – und wer echte Chancen aufs Endspiel hat. Hier kommt das Power Ranking.

Text: Seb Dumitru @nbachefkoch

1. Spanien (5-0, NetRtg #1)

Wer wischt dem Top-Contender eins aus? Während der Gruppenphase in Cluj kamen nur die Kroaten einem Erfolg gegen Spanien nahe. Der knappe 79:73 Sieg der Gauchos zeigte zumindest, dass sie nicht gänzlich unschlagbar sind. Der Ausfall von Alex Abrines, der sich zum ebenfalls verletzten Sergio Llull gesellt und auf dem Flügel ein kratergrosses Loch gerissen hat, macht der Konkurrenz Mut. Soviel Mut, wie sie angesichts der Frontcourt-Dominanz der Scariolo-Truppe eben haben kann. Die Gasol- und Hernangomez-Brüder sind für jeden Gegner zu viel; Sergio Rodriguez und Ricky Rubio stellen sicher, dass Spanien auch im Backcourt meistens die Nase vorne hat. Die bisher beste Attacke und Defensive bei dieser Eurobasket bleibt nach 5-0 Siegen und einem lachhaften Net-Rating von plus-39,6 das Maß aller Dinge.

2. Slowenien (5-0, NetRtg #4)

Die Slowenen präsentierten sich als dominantestes Team, das nicht Spanien heisst. Angeführt von einem alles überragenden Goran Dragic, der mit 24,4 Punkten pro Partie alle Scorer im Turnier anführt und knapp 87 Prozent seiner 9,0 Freiwürfe pro Spiel trifft, gewann das Land vom Balkan alle fünf Partien in Gruppe A. Wunderknabe Luka Doncic (zweitbester Scorer und Assistgeber sowie bester Rebounder des Teams) trägt ebenfalls seinen Teil bei. Eine Top-Fünf Platzierung in Offense und Defense macht Slowenien zum grossen Favoriten auf eine Halbfinalteilnahme und ein vermutliches Duell mit der Nummer eins: Spanien.

3. Litauen (4-1, NetRtg #2)

Die Balten starten als Mitfavorit im unteren Teil des Brackets. Der Weg in eine potenzielles Endspiel führt jedoch über Griechenland, Kroatien, abschliessend dann vermutlich Serbien. Das ist alles andere als ein Zuckerschlecken für die grosse, ruppige Truppe um Jonas Valanciunas, den mit durchschnittlich 11,4 gesicherten Abprallern besten Rebounder des Turniers. Mantas Kalnietis führte mit 7,2 Assists pro Abend in der Gruppenphase glänzend Regie. Aus dem Zusammenspiel dieses Duos sprangen vier Siege aus fünf Partien heraus – inklusive zweitbester Offense bisher.

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