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Er erinnert Kevin Durant an Kevin Durant selbst, bekommt Textnachrichten von Kobe Bryant und wurde von Magic Johnson als ‚untouchable‘ eingestuft. Er liebt den Druck und freut sich auf die Mammutaufgabe, die tief gestürzten Los Angeles Lakers wieder zu Championship-Kalibern zu machen. Brandon Ingrams Rookie-Saison begann beschwerlich und endete mit einem BANG! Der neue Franchise-Player der Kalifornier traf 3meter5 zum Gespräch.

Interview: Seb Dumitru @nbachefkoch

3m5: Wie würdest du deine erste Saison in der NBA zusammenfassen?

Brandon Ingram: Die Saison war wie ein Orkan für mich. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Die ständigen Reisen, fast jeden Tag in einer anderen Stadt, das war schon sehr gewöhnungsbedürftig. Mental war das sehr ermüdend. Ich hatte einen sehr langsamen Saisonstart und bin erst später ins Laufen gekommen. Jetzt weiss ich, was mich erwartet, und habe mir vorgenommen, schon vom ersten Tag an Vollgas zu geben.

War deine Rookie-Saison zu lang?

Wenn du im Moment drin steckst, ist es echt hart. Du weisst, du musst 82 Partien absolvieren. Das schlaucht. Sobald aber alles vorbei war, wollte ich sofort wieder vor vorne loslegen. Vor allem, weil wir gegen Ende richtig guten Basketball spielten. Ich wollte weitermachen. Gegen Ende dachte ich also tatsächlich, das alles zu schnell vorbei war.

Du hast gerade deinen schweren Start angesprochen. Wie viel leichter fiel dir alles, als du dich an den NBA-Alltag ein wenig gewöhnt hattest?

Dass ich mich selbst mehr kritisiere als andere, ist für mich normal. Ich erwarte viel von mir. Wenn du ein paar Würfe reingehen siehst und feststellst, was funktioniert und was nicht, fällt dir alles in dieser Liga viel einfacher. Ich wurde mit zunehmender Saisondauer selbstbewusster, wurde besser. Vor allem im neuen Jahr. Je mehr Wiederholungen ich abspulte, desto einfacher wurde die ganze Sache.

Der Unterschied in deinen Splits vor und nach der All-Star Pause war eklatant: 8,0 Punkte bei 36,3 Prozent aus dem Feld vor der Pause, aber 13,2 Punkte bei 47,5 Prozent aus dem Feld danach. Wieso dieser harte Kontrast?

In den ersten drei Monaten ging für mich alles viel zu schnell. Im Februar konnte ich zum ersten Mal ein wenig durch schnaufen, reflektieren und mir einen Plan zurecht legen, wie ich ein paar Sachen verändern kann. Ich arbeitete weiter hart, sah endlich Ergebnisse. Das führte zu meiner Verbesserung im Angriff und vor allem in der Verteidigung.

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