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Es ist August. Das Sommerloch ist kratergross. Die Free Agency ist komplett eingeschlafen. Die besten verbliebenen UFAs heissen Andrew Bogut, Michael Beasley und Deron Williams. Welche Teams hatten eine erfolgreiche Offseason? Wer hat total versagt? Wir haben zehn Franchises lokalisiert, deren Transaktionen an unterschiedlichen Enden des Spektrums lagen. 

Text: Seb Dumitru @nbachefkoch

WINNER

Golden State Warriors

Hätte der dreimalige Finalist und zweifache NBA-Champion aus der Bay „nur“ Steph Curry und Kevin Durant zurückgebracht – es wäre bereits eine gute Offseason geworden. Bei aller Liebe für die anderen Warriors-Protagonisten, die Bedeutung einer tiefen Bank, exzellentem Coaching und einer Vorzeige-Kultur: Durant und Curry sind zwei der fünf Basketballspieler der Welt. Sie mach(t)en diese Franchise zu dem, was sie geworden ist: zum Elefanten im Raum.

GM Bob Myers, der sich des Supports seitens seiner Besitzergruppe um Joe Lacob immer sicher sein kann, schaffte es aber obendrein, alle Free Agents – und es waren eine Menge – zurück zu bringen und sogar frisches Blut in den Kader zu pumpen. Andre Iguodala, Shaun Livingston, Zaza Pachulia, David West und Javale McGee unterschrieben allesamt neue Deals; Nick Young und Omri Casspi bringen neue Qualität nach Oakland. Nur Ian Clark verliess das Team, Rookie Jordan Bell steht aber bereit, um zu übernehmen.

Ein 16-1 Inferno in den Playoffs, gefolgt von dieser perfekten Sommerpause, hat der Rest der Liga ernüchtert. Bleiben alle gesund, droht für dieses nun eingespielte, entspannte Team nicht nur die 73-Siege-Rekordmarke zu purzeln. Der Titel geht mit 99-prozentiger Sicherheit auch in den nächsten Jahren nur über die Warriors.

Houston Rockets

Während die ganze Liga angesichts der Warriors-Dominanz in Deckung geht, bastelt ein Mann in Texas eifrig weiter an seiner Vision von einem Kader, der das Imperium stürzen kann. Daryl Morey verlängerte den zweitbesten Rockets-Spieler aller Zeiten, James Harden. „The Beard“ verdient jetzt in den kommenden sechs Jahren 228 Millionen Dollar

Mike D’Antonis hochoktaniger Raketen-Motor erhielt einen zusätzlichen Turboeinspritzer, als Morey „Point God“ Chris Paul aus Los Angeles klaute. Der Mann mit der besten Assist-zu-Ballverlust-Rate der NBA und einer ihren besten Verteidiger auf der Eins gibt D’Antoni den besten Backcourt der Liga zur Hand.

Wie genau Paul und Harden zusammenarbeiten werden, ist ein gutes Problem. Elite-Spieler lösen Elite-Probleme in der Regel immer. Unterschätzte Deals, wie der für P.J. Tucker via Midlevel Exception, Wing-Stopper Luc Richard Mbah a Moute oder Rückkehrer Nene (für schlappe 3,7 Mio. $ pro Jahr), zementieren Houstons neue Rolle als Warriors-Herausforderer Nummer eins.

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