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Minnesotas Andrew Wiggins ist „on the rise“. Der Kanadier hat seine Produktivität konstant gesteigert und zählt mit nur 22 Jahren bereits zu den gefährlichsten Scorern der Liga. Der Timberwolf sprach während des „Adidas Crazyexplosive“ Events über in-your-face Dunks, Analytics, Tom Thibodeau, seine Freundschaft zu Karl-Anthony Towns… und vieles mehr.

Interview: Seb Dumitru @nbachefkoch

3m5: Wie fandest du die Saison 2016/17 – für dich persönlich und für euch als Team in Minnesota?

Andrew Wiggins: Individuell war das okay. Mein Scoring war in Ordnung, das Punkten fiel mir leicht. Ich hätte aber viele Sachen besser machen können, vor allem defensiv und als Anführer. Ich arbeite bereits an diesen Dingen, um künftig noch mehr zu bieten. Als Team haben wir grosse Fortschritte gemacht. Es war eine gute Saison. Wir bauen etwas Großes auf, mit einem aufregenden, jungen Kern. Letztes Jahr war eine Lernerfahrung. Wir haben so viele Spiele verloren, obwohl wir hoch führten. Das wird uns nicht noch einmal passieren. Wir verstärken den Kader, wachsen von innen, und dann geht’s richtig ab.

Warum wart ihr defensiv so katastrophal? (Rang 26). Ihr habt doch die Athleten, habt Coach Tom Thibodeau, wollt eine defensive Identität an den Tag legen. War es mangelnder Einsatz, war es Taktik, war es die Erfahrung…?

Der Einsatz war gut, würde ich sagen. Wir müssen erst noch analysieren, warum das nicht so gut hingehauen hat, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich bin mir sicher, dass wir da im Sommer und im Trainingscamp besonderen Fokus drauf legen werden. Wir wissen, dass wir super verteidigen können. Wir hatten eine Handvoll Spiele, in denen das exzellent funktionierte. Dann brachen wir wieder ein. Die Konstanz hat also gefehlt. Wir konnten die Intensität nicht Abend für Abend aufs Parkett bringen.

Vor der Saison hiess es überall: die Wolves kommen sicher in die Playoffs. Ihr wart das Sleeper-Team schlechthin. Nach zwei Monaten hatte sich der Wind komplett gedreht – plötzlich wart ihr die grösste Enttäuschung der Liga. Hört ihr als Team auf solche Prognosen, beeinflussen sie euch oder setzen euch unter Druck?

Also, ich persönlich könnte nicht weniger darauf geben was andere sagen. Insbesondere Leute, die nicht zu unserem Klub gehören. Wir haben unsere eigenen Ziele und arbeiten hart daran, sie zu erreichen. Wir haben tolle Typen, verstehen uns blendend und sind glücklich. Unsere Zeit kommt noch.

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