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Joakim Noah war einst Herz und Seele der Chicago Bulls. Als Rückgrat eines der lange besten Teams der Eastern Conference machte sich der Big Man unentbehrlich, gewann vor zwei Jahren den Titel als Verteidiger des Jahres. Verletzungen und Mismanagement haben in Chicago alles verändert. Das Team ist im Umbau, Noah und andere werden Unrestricted Free Agent, ihr Abgang gilt als sicher. Ich habe mit dem 31-Jährigen über sein Spiel, sein Privatleben und seine Pläne für die Zukunft gesprochen.

Text/Interview: Seb Dumitru @nbachefkoch

 

Jo, du bist ab 1. Juli Free Agent. Wirst du zu den Chicago Bulls zurück kehren?

Die Antwort darauf kennst du doch bestimmt.

Willst du sie den Leuten da draussen auch verraten?

Das will ich natürlich nicht. (*lacht) Nein, im Ernst: Es ist ein Business, Mann!

Hast du mehr als eine realistische Option auf dem Tisch liegen?

Ja. Die Antwort darauf ist ein lautes Jaaaa! Und sie sind alle großartig. Ich bin sehr aufgeregt.

Was lief bei den Bulls schief?

Letztes Jahr in Chicago war ein sehr schwieriges Jahr, aus so vielen unterschiedlichen Gründen. Wo fang‘ ich an? Wir hatten keine gesunde Kultur, mussten als Team sehr viele Höhen und Tiefen durchmachen, sehr viele Verletzungen wegstecken. Der Zusammenhalt unserer Truppe war nicht gut. Zumindest nicht so, wie sich das gehört. Das wurde am Ende überdeutlich. Es gibt keine Lügen in diesem Game, wenn du verstehst was ich meine. Die Wahrheit kommt letztendlich immer ans Licht. Wirklich sehr bedauernswert, alles.

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